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Infoblatt Fogging

Frühlingszeit ist Renovierungszeit besonders für „Fogging- / Schwarzstaubschäden"

Expertentips vom Sachverständigen Heiko Hausknecht zu Schäden durch Schwarzstaubablagerungen

In den vergangenen Wintermonaten konnte das „Foggingphänomen", auch Schwarzstaub genannt, in ansteigender Zahl in vielen Wohnungen von Mecklenburg – Vorpommern, Brandenburg und Berlin beobachtet werden! Man wacht morgens auf und man selbst, sowie die gesamte Wohnung ist mit einem ölig, schmierigem Russfilm bedeckt? Dies ist kein Alptraum oder die Erfindung eines Romanautors mit zuviel Phantasie, nein es ist immer öfter in der letzten Heizperiode passiert! Im Zeitalter strengerer Energiesparverordnungen, immer dichter schließender Fenster und einem ruinösem Preiskampf in den Baumärkten (10 Liter weiße Wandfarbe für 5,00 €) ist dies nicht verwunderlich weiß Bausachverständiger Heiko Hausknecht zu berichten. Der Viertorestädter hat in den letzten Jahren viele derartige Fälle begutachtet und sich über die Grenzen Mecklenburg – Vorpommerns als Experte einen Namen gemacht. Durch speziell auf die Betroffenen zugeschnittene Instandsetzungskonzepte und fachliche Beratung vor Beginn geplanter Renovierungsarbeiten konnten Schäden durch die Ablagerung " fogging – aktiver Stoffe „ verhindert oder dauerhaft beseitigt werden.

Aber zunächst einmal wie kommt es zur Foggingbildung?

Durch Renovierung, Neubau oder Neuanschaffungen von Einrichtungsgegenständen werden eine Vielzahl, schwererflüchtiger organischer Verbindungen, so genannte SOV in Farben, Lacken, Versiegelungen, Teppichböden, Klebstoffen und auch aus Reinigungsmitteln in die Wohnung eingetragen. Mit Beginn der Wintermonate oder bei längerer Abwesenheit (Bsp. Ferienwohnungen) wird die Lüftung verringert, die Gebäudewände besonders die Außenwände kühlen ab und die Kondensationsneigung der in der Luft befindlichen SOV nimmt zu.
Die stets in der Raumluft vorkommenden Feinstpartikel (Feinstaub) bilden zusammen mit den SOV größere Partikel.
Bei Kontakt mit den Raumoberflächen kommt es zu einer in der Regel gut sichtbaren Anlagerung insbesondere dort, wo es Temperaturunterschiede an den Wandoberflächen gibt. Hierbei können auch elektrostatische Aufladungen von Kunststoffoberflächen entstehen, welche zusätzlich zu einer erhöhten Anziehung unterschiedlich geladener Partikel führen. Durch turbulente Strömungen der Luftzirkulation im Raum (Bsp. Bilderrahmen, Wandleuchten, Steckdosen und Lichtschalter) können durch Aufpralleffekte sichtbare Muster mit einer erhöhten Oberflächenbelegung erzeugt werden.
Untersuchungen des Bundesumweltamtes haben ergeben, dass es sich bei den Schwarzfärbungen häufig um neu gebaute oder renovierte Einheiten handelt. Dies kann auch Gutachter Hausknecht bestätigen, jedoch handelte es sich bei den durch ihn untersuchten Objekten in zunehmenden Maße auch um nicht ständig genutzte Ferienwohnungen, als Wohnungen umgenutzte Lager- und Büroflächen sowie Wohnungen in denen die Schwarzstaubablagerungen über einen Zeitraum von 2 – 5 Jahren immer wieder auftraten. Selbst mancher Käufer von Neuwagen musste schon unangenehmen Begegnungen mit Foggingablagerungen im Innern seines Autos machen! Hatte man bis jetzt die gesundheitlichen Aspekte von" Foggingbelastung „ eher stiefmütterlich behandelt, so zeigen jedoch neuere Untersuchungen aus den USA, dass es bei längerer Einwirkung durch fogging – aktive Stoffe, durchaus zu gesundheitlichen Schäden durch Ablagerungen auf der Lunge und den Schleimhäuten des Menschen kommen kann.
Gerade auch aus diesem Grund sollte man eine fachlich begleitete Instandsetzung, eindeutig identifizierter Schwarzstaubablagerungen nicht länger vor sich herschieben.

Wie sollte man beim Verdacht auf Fogging vorgehen?

  • Als erste Hilfe beim auftreten von Fogging ist angemessenes Lüften sehr wichtig, da es den vorhandenen Schadstoffmix ganz erheblich verdünnt!
  • Verzichten sie auf den Einsatz von Dampfreinigungsgeräten, Umlufthauben (Küche) und den Einsatz besonderer Reinigungsmittel, auch ein Überstreichen der vorhandenen Flecke auf der Tapete, verschlimmert die Sache noch eher.
  • Wenden sie sich an das Bundesumweltamt oder an speziell ausgebildete Sachverständige, welche über das notwendige Grundlagenwissen und die entsprechenden Messgeräte verfügen. Bei einer Untersuchung vor Ort kann die Schadensursache mit Hilfe von Tests, Wischproben und Checklisten in den meisten Fällen konkret bestimmt werden.
  • Ist die Schadenquelle ermittelt kann für den speziellen Fall, in Zusammenarbeit mit dem Betroffenen ein genau zugeschnittenes Renovierungskonzept erstellt werden, nach genauer Umsetzung dieses Konzeptes sollte „ Fogging „ eigentlich (für diese Wohnung) kein Thema mehr sein! Bei den durch das Sachverständigenbüro Hausknecht begleiteten Renovierungen nach Foggingbefall kam es bei der genauen Umsetzung des Konzeptes zu keinem erneuten Schwarzstaubablagerungen.
  • Besser noch „ vor dem Schaden klug sein „ und sich beraten lassen!

Als Entscheidungshilfe welche Produkte setze ich bei der Renovierung ein, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Liste der geprüften Produkte, die als nicht fogging – aktiv eingestuft worden sind, erhältlich beim Bundesumweltamt oder eben auch bei Herrn Hausknecht per frankierten Rückumschlag erhältlich.
  • weiterhin gibt es die Möglichkeit der persönlichen Renovierungsberatung unter Verwendung der Liste fogging – aktiver Produkte (Verursacher namentlich benannt) welche durch das SV – Büro Hausknecht auf Grundlage umfassender Begutachtungen zusammengestellt wurde (aus urheberrechtlichen Gründen ist eine Zusendung dieser Liste nicht möglich).

Neben dem „ Fogging" ist der Neubrandenburger aber auch auf dem Gebiet anderer ärgerlicher Gebäudeschäden tätig, eine sehr gute technische Ausstattung und umfassendes solides Fachwissen sind die Grundlage dieser Tätigkeit. Spezialgebiete des 40- jährigen der seit 1992 auf dem Gebiet der Mängel und Schäden tätig ist, sind Bauschadens-, Schimmelpilz- und Holschutzgutachten aber auch die Gebiete der Bauabnahmen, Baubetreuung und die Bauherrenschulung sind fachlich bei ihm in guten Händen.